Metzler-Verfahren

Mit dem an der Universität Tübingen von Dr. Heidrun Metzler entwickelten Verfahren wird der Hilfebedarf von Menschen mit Behinderungen im Bereich Wohnen/Individuelle Lebensgestaltung ermittelt. Offiziell heißt es „Verfahren zur Ermittlung des Hilfebedarfs von Menschen mit Behinderung im Lebensbereich Wohnen (HMB-W). Dabei entsteht für jeden Bewohner des Wohnheims in der Schluchseestraße ein Aktivitätsprofil. Aus diesem lässt sich ablesen, wie viel Unterstützung im Einzelfall  gegeben werden soll. Das Verfahren dient dem Sozialhilfeträger als Grundlage für die Finanzierung der Eingliederungshilfe. Die Ergebnisse werden zur Einstufung in Hilfebedarfsgruppen genutzt.
 
In dem Erhebungsbogen wird der regelmäßige Hilfebedarf eines behinderten Menschen in mehrere Kategorien unterteilt. Abgefragt wird die benötigte Unterstützung bei der „individuellen Basisversorgung“, der „alltäglichen Lebensführung“, der „Gestaltung sozialer Beziehungen“, der „Freizeitgestaltung“ und der „Kommunikation“. Außerdem wird festgestellt, welche „psychische“ sowie „medizinische Hilfe“ notwendig ist.
 
 
 
 
 
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